
Trend-Shopping: 90ies Sandals
Ich weiß jetzt, warum sich Modetrends alle 15-20 Jahre wiederholen. Damit Menschen wie ich, die damals zu jung waren oder gerade in der Boyish-Skater-Ära festhingen, die Chance haben, doch nochmal mitzumachen. Quasi zweite Chance. Anders kann ich es mir nicht erklären, warum gerade jetzt die 90ies-Sandals ihr Comeback feiern. Jene dünnen Riemchen-Sandalen, mit Mini-Absatz (oder für die Geübten der normale zehn Zentimeter-Absatz), in allerlei kunterbunten Farben, die man am besten zu Slipdress und Satin kombiniert. Fehlt nur noch die Fendi Baguette Bag, und wir sind zurückkatapultiert ins turbulente Leben einer Carrie Bradshaw. Aber hey, die trug die Sandalen eben auch erst mit Mitte 30.
Die Onlineshops sind voll, die Instagram-Timeline kriegt sich nicht mehr ein und ich hadere dennoch. Denn ihr müsst wissen: Ich liebe offene, filigrane Schuhe – an anderen. Ich finde den Look der 90ies-Sandals in Kombination mit Blazer und Jeans unglaublich, könnte mir sogar einen Geburtstagslook im Satinkleid und den Sandalen vorstellen, hätte ich nicht folgendes Problem: Ich hasse offene Schuhe. Womöglich ein Kindheitstrauma, vielleicht aber auch einfach dem Körperteil geschuldet, das ich am wenigstens mag, oder einfach meiner uralten Liebe zur Sneaker-und-Skater-Ära.
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Also überlege ich noch, spinne Outfits zusammen und denke nach, ob ein sich „Einfach mal ausprobieren“ lohnt. Im Zweifelsfall stehen sie dann im Schrank, und meine bisher nicht geborene Tochter freut sich irgendwann – oder ich wage es beim dritten Comeback. Alle 15-20 Jahre. Ist also noch machbar.
Zumindest kenne ich alle Modelle der Onlineshops – und jeder, der offene Schuhe liebt, kommt nicht drumrum. Ich beneide euch schon jetzt für eure Looks.
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