
Outfit: Schlangenlady & der Kitsch
Wer in Kreuzberg oder Neukölln mal eine Auszeit braucht, der hat glücklicherweise einige Möglichkeiten, ins Grüne auszuweichen, ohne dafür sonderlich großen Aufwand zu betreiben. Hier in Berlin hat man schließlich alles im Überfluss – und damit meine ich nicht nur Pokébowls, Vietnamesen, Menschenmassen und steigende Mieten, sondern auch Parks, Oasen der Ruhe, Seen, und die schlicht und ergreifende Ruhe. Der kitschig romantische Viktoriapark zum Beispiel gehört zu den Orten in Kreuzberg, die zum Verweilen oder Flanieren einladen.
Genau das kam mir mit meiner Freundin Teresa gerade recht, als ich das Bedürfnis nach etwas weniger Zivilisation als sonst verspürte.
Der Viktoriapark ist so schön, dass er fast schon kitschig wirkt. Und einer sonst so coolen Stadt wie Berlin tut Kitsch überraschend gut. Während München davon fast schon überladen war, genieße ich hier die Sekunde der reibungslosen Schönheit, die sich vor meinen Augen erstreckt. Da diese Schönheit im klassischen Stil, also diese Augenweide, nicht gerade an jeder Straßenecke zu finden ist. Neukölln kann viel, aber charmant und hübsch sein gehört nicht dazu.
Der Viktoriapark hingegen ist genau das. Und dort hat es mir besonders diesmal so gut gefallen, dass ich danach auch einen Bärenhunger verspürte. Unser Glück an dieser Stelle: Die Pokébowls waren nicht weit. Das kann Berlin ja schließlich auch.
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