Outfit: Das Wunderkleid

20. September 2018 von in ,

Kleid – thanks to Edited, Sneaker – Adidas, Jeansjacke – H&M, Tasche – Chanel (Vintage, ähnliche hier), Sonnenbrille – RayBan 

Ich wäre gerne manchmal aufregender, so kleidungstechnisch. Wir kennen sie ja alle, diese Menschen, die egal, was sie anziehen, irgendwie so super special aussehen, und sei es nur, wenn sie eine Jeans und ein T-Shirt anziehen. Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber bei mir funktioniert das nie. Oder vielleicht für eine Millisekunde vor dem Spiegel, bis ich zwei Stunden später nochmal nachgucke und denke: Nee, besonders aufregend siehst du nicht aus. Normal halt.

Ich hab wirklich viel ausprobiert. Beispielsweise mich mit Schmuck behangen, weil das ja so cool aussieht, Basicshirt und Schmuck, aber nach ner Stunde verhedderten sich alle meine Ketten und beim Abmachen verfluchte ich die Idee schon wieder. Dann versuchte ich meine Haare zu wellen. Fragt nicht. Irgendwie scheint es jeder noch so Haar-Unbegabte hinzubekommen, seine Haare mit dem Glätteisen zu wellen. Ich gebe immer, wirklich immer, nach einer Minute auf. Auch der Undone-Dutt sieht bei den meisten irgendwie cooler aus, als an mir. Es ist zum Verzweifeln. Aufregend und ich, so im Alltag, das kriege ich nicht hin.

Und dann flatterte dank Edited dieses Jersey-Kleid bei mir rein. Auf den ersten Blick völlig unspektakulär, aber ich sag’s euch: Beim Tragen fühlte ich mich endlich mal gestylt-ungestylt. Irgendwie aufregend, aber trotzdem Basic. Zu mir passend und doch besonders.

Woran liegt’s? Vielleicht an dem Kleid mit langen Ärmeln? Vielleicht am Tragegefühl? Vielleicht auch, weil ich so selten engangliegende Sachen trage? Oder doch am Angelina-Jolie-Gedächtnisschlitz? Ich sag’s euch: Mir wirklich piepsegal, ich weiß nur, dieses Kleid wird künftig rauf- und runtergetragen.

Vielleicht liegt das Geheimnis eben doch nicht allein an der Klamotte, sondern am Gefühl. Also werde ich das Kleid-Gefühl ganz schnell einfangen und öfter mit mir rumtragen, bei meinen Basic-Sachen. Denn wer’s fühlt, zeigt es auch. Das Kleid kann ich trotzdem empfehlen. Aber seid schnell, ich kaufs mir nämlich als Backup sicher nochmal.

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