
Mit Kunstfell überzogene Tische und 4 weitere funky Interior Pieces, die man DIYen kann
Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich habe wirklich extrem viel Interior-Inspo in meinem Instagram- und TikTok-Feed. Nach dem Einzug in meine eigene Wohnung am Anfang dieses Jahres habe ich so einiges über Möbel, Dekoration und Inneneinrichtung gelernt und auch zeitweise eine kleine Obsession entwickelt. *Natürlich* für Möbelstücke, die unbezahlbar sind und eigentlich auch total unnötig. Aber kennt ihr das, wenn ihr Dinge einfach haben müsst?
Mein großes Ding sind Mid-Century und 70er-Jahre-Möbel, am liebsten die True Vintage Pieces, die bei Ebay-Kleinanzeigen auch trotz 50%-iger Beschädigung teilweise für Hunderte von Euros weggehen. Ich rede von knall-orangenen Lampen in Pilz-Form, Möbel mit Tulpenfüßen und wavy Couches, von denen ich wünschte, dass sie nicht so teuer wären.
Aber gut, man kann nicht alles haben. Und immerhin geht es bei Inneneinrichtung doch auch darum, einen Vibe einzufangen, oder?
Im Endeffekt bleibt mir sowieso nichts anderes übrig, als mich eher auf den Vibe zu konzentrieren, denn: Schon 400 Euro für eine Designer-Tischleuchte ist mir einfach zu viel. Aber die muss man ja auch nicht haben. Stattdessen gibt es einen Haufen anderer, wirklich cooler Deko-Stücke für die Wohnung, die man beispielsweise bei nischigeren Designern kaufen kann, die ohnehin schon nicht so teuer ist. Und manche von diesen Pieces kann man tatsächlich auch mit ein paar Kniffen DIY-en.
Da ich selbst einige solcher DIY-Projekte auf meiner To-Do-Liste stehen habe, aber einfach nicht dazu komme, die Sache umsetzen, dachte ich mir: Heute teile ich diese Liste mit Euch. In der Hoffnung, dass ich vielleicht endlich die Motivation finde, diese Projekte anzugehen, statt ständig nur darüber nachzudenken, wie viel besser meine Wohnung noch aussehen könnte.
1. Die mit Kunstfell überzogenen Tische von Uzumaki Cepeda
Das Beste kommt bei mir zuerst, und es sind diese mit Faux-Fur überzogenen Möbel von Uzumaki Cepeda.
Cepeda ist eine Künstlerin mit Sitz in Los Angeles, die mit ihrer Kunst einen Safe Space schaffen will. Die Dinge, die sie kreiert, sind weich, bunt und pastellig. Mich erinnern sie auch ein wenig an die perfekten Zimmer der Cool Girls aus alten Cartoons und Filmen. Cepeda arbeitet eigentlich an total vielen verschiedenen Dingen – Spiegel, Kleidung und kleine Accessoires – aber ihre Möbel haben es mir einfach angetan.
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Damit man so ein Fellmöbelstück auch bei sich zu Hause stehen haben kann, braucht man im Grunde eigentlich nicht viel. Wichtig ist eigentlich nur, dass man sich irgendwo ein altes Möbelstück besorgt, das am besten nicht zu kompliziert aufgebaut ist. Dann noch das Kunstfell in der bevorzugten Farbe und Größe. Dieses sollte dann noch auf einen glatten Stoff anbringen, damit das alles auch *clean* wird. Und dann muss nur noch geklebt werden.
2. All things Würfel
Auf Instagram gibt es ein paar Einrichtungsstile, die der Algorithmus scheinbar favorisiert. Mit dabei sind diese nicht-so-minimalistischen, bunten Wohnungen, die in jeder Ecke irgendeine moderne Mini-Skulptur stehen haben und nur so von funky Second-Hand-Funden strotzen.
Was in diesen Wohnungen nie fehlen darf: Der Würfel. Zugegeben, so super funky ist ein Würfel eigentlich nicht. Aber die Pieces, die ich ständig sehe, kommen mal im Fliesenlook, mal in knalligen Farben und manchmal als Lampe daher.
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Gerade den Fliesenlook kann man ganz easy selbst machen: Indem man online einfach Mosaiksteine oder -plättchen kauft und sie auf einen würfelförmigen Tisch klebt.
3. Die mysteriöse Puffertasse
Es gibt Pufferjacken und es gibt Puffertassen. Letztere habe ich auf diversen koreanischen Interior-Accounts gesehen und dementsprechend nach einer kurzen Recherche auch feststellen müssen, dass sie nur aus Asien versandt werden. Die soften Hingucker werden von einer Seooul-based Brand namens „Merge“ in ganz vielen Farben und verschiedenen Größen hergestellt.
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Die *Tassen* kosten in der Standardgröße etwa 40 Dollar, aber ich habe mich noch nicht dazu durchringen können, sie tatsächlich zu kaufen. Bestellungen aus dem nicht EU-Ausland sind bei mir leider bis jetzt immer schief gegangen. Aber wer weiß – vielleicht bin ich ja mal im Urlaub ganz in der Nähe und bestelle mir dann dort eine hin? Man kann ja hoffen!
Wer gerne näht und einen Abend mal Zeit hat, kann die Tassen natürlich einfach selbst machen und den Stoff mit ein wenig Watte befüllen.
4. Teppichspiegel
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5. Verchromte Kabelverkleidungen
Den Abschluss macht eine vergleichsweise simple Sache: Kabelverkleidungen. Zugegeben, auch mir schießen Kabelverkleidungen nicht direkt in den Kopf, wenn ich an coole Interior-Ideen denke.
Darauf gekommen bin ich erst durch die koreanischen Inspo-Accounts, auf denen ich bei total vielen gesehen habe, dass sie ihre Kabel mit verchromten Kugeln oder anderen wavy Dingen etwas aufhübschen.
Wo man solche Verkleidungen kaufen kann, weiß ich bis heute nicht so recht – und glaubt mir, ich habe echt oft geschaut. Aber wie es scheint, ist das Ganze ohnehin nicht so kompliziert selbst zu machen: Einfach einen Kunststoff-Kabelschlauch anbringen, die Kabel durchfädeln und dann die Kugeln oder anderen Dinge drankleben. So lange das Loch des Kabelschlauchs groß genug ist, scheint das ganze recht schnell zu gehen!
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